Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Neurologie | |
Campus Virchow-Klinikum | |
| Klinikdirektor/-in: | Prof. Dr. Christoph Hübner |
| Telefon: | +49 (0)30 450 566 112 |
| Fax: | +49 (0)30 450 566 920 |
| E-Mail: | christoph.huebner@charite.de |
| Stellvertreter/-in: | |
| Telefon: | |
| Fax: | |
| E-Mail: | |
| Sekretariat: | Frau Kerstin Knappe |
| Telefon: | +49 (0)30 450 566 112 |
| Fax: | +49 (0)30 450 566 920 |
| E-Mail: | kerstin.knappe@charite.de |
| Die Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Neurologie, CVK (Direktor: Professor Dr. Christoph Hübner), ist zuständig für die Behandlung von Kindern mit neurologischen Erkrankungen. Hierzu zählen unter anderem die Epilepsien, entzündliche oder metabolische Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems, neuromuskuläre Erkrankungen, perinatale Schädigungen des Nervensystems oder angeborene Fehlbildungssyndrome. Die Klinik für Neuropädiatrie verfügt über ein vollständig ausgestattetes EEG-Labor, in dem neben EEG-Ableitungen elektrophysiologische Untersuchungen (z.B. evozierte Potentiale, Nervenleitgeschwindigkeit) speziell für Kinder möglich sind. Neben der Betreuung auf der Station erfolgt die ambulante Untersuchung der Patienten in den Spezialsprechstunden. Von dort aus werden die weiteren diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen veranlasst. Mit dem Sozialpädiatrischen Zentrum für chronisch kranke Kinder besteht ebenfalls eine intensive Kooperation. Es besteht ebenfalls eine enge Zusammenarbeit mit der Pädiatrischen Neurochirurgie der Klinik für Neurochirurgie der Charité für die Kinder, die operativ versorgt werden müssen.
Wichtiger Bestandteil der Klinik sind mehrere Forschungsgruppen. Die Gruppe Neurodegeneration untersucht Mechanismen, die im unreifen Gehirn des Kindes zum Untergang von Nervenzellen führen. Hier besteht unter anderem eine enge Kooperation mit der Klinik für Neonatologie der Charité. Bei den neuromuskulären Erkrankungen werden die verantwortlichen Gene ungeklärter Erkrankungen gesucht und die Pathophysiologie der mutierten Genprodukte untersucht. Ein Projekt dieser Gruppe ist an der "Einrichtung von Netzwerken für seltene Erkrankungen durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, Thema Muskeldystrophien/Muscular dystrophies" (MD-Net) beteiligt. Ein weiterer, neuer Schwerpunkt sind die Arbeiten zur Geno- und Phänotypisierung von Axonopathien, nachdem ein zweites Gen gefunden wurde, das zu einer Spinalen Muskelatrophie führt. Diese Gruppe arbeitet eng zusammen mit dem Institut für klinische Neurobiologie der Universität Würzburg, dem Institut für Medizinische Genetik und dem Institut für Neuropathologie der Charité. Nachdem der Klinik für Neuropädiatrie die genetische Charakterisierung einer Form der Leukodystrophien gelungen ist, ist nun beabsichtigt, in Kooperation mit der Abteilung Zelluläre Neurowissenschaften (MDC, Prof. Kettenmann) die biologischen und klinischen Merkmale dieser Erkrankung aufzuklären. Des weiteren werden Untersuchungen zur Pathogenese einer der genetisch bedingten Störungen des Vitamin-E-Stoffwechsels mit dem Deutschen Institut für Ernährungsforschung in Potsdam-Rehbrücke und der Universität Hamburg durchgeführt. In Zusammenarbeit mit einem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Teilprojekt die genetische Variabilität der Mitochondriopathien bearbeitet. Ein neues Forschungsprojekt befasst sich mit der genetischen Aufklärung einer Variante des Tremors. ![]() | |


